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unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Frieden ohne Grenzen

Internationale Friedensdemonstration gegen den drohenden Irak Krieg am 8. März

Der Friedensrat Markgräflerland - unterstützt von Bürgern aus vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens in Südbaden und im Elsaß - ruft zur Teilnahme an einer internationalen Friedensdemonstration am 8. März - dem Internationalen Frauentag - um 11.00 Uhr auf der Rheinbrücke zwischen Neuenburg und Chalampé auf (Autobahnabfahrt A5 Müllheim/Neuenburg). Treffpunkte sind die ehemaligen Zollanlagen beiderseits des Rheins.

Deutsche Bahn

Gewerkschaft Transnet droht mit größtem Streik

Die Deutsche Bahn hat für den Fall der ab Samstag angekündigten Warnstreiks eine Hotline eingerichtet. Reisende können sich dann unter der kostenlosen Rufnummer 0800 - 66 44 22 5 über mögliche Fahrplanänderungen informieren, teilte die Bahn am Freitag in Berlin mit. Die Hotline werde freigeschaltet, sobald es zu Störungen im Betriebsablauf komme. Die Bahngewerkschaft Transnet hat mit dem größten Streik seit Jahrzehnten gedroht, wenn sich die Arbeitgeber im festgefahrenen Tarifkonflikt nicht bewegten.

Tierschutz

Unterwegs für die Liebe - Amphibienschutz durch Autofahrer gefragt

Die erste Regennacht nach den Hoch-Helga-Tagen ist der Startschuss für Frosch und Kröte zur Liebesmarsch. Die Amphibien wandern zu Tausenden von ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern, überqueren dabei verkehrsreiche Straßen und passieren Gärten. Ein Drittel der Tiere kommt dabei ums Leben - viele durch Verkehrsunfälle. Aber auch Bordsteinkanten und Straßengullys werden, genau wie Kellerschächte zu tödlichen Fallen für die liebeshungrigen Lurche.

Stralsund

Neubauprojekt Ozeaneum an der Ostsee bekommt Geld aus dem Bundeshaushalt

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Staatsministerin Christina Weiss, teilte heute bei einem Besuch des Deutschen Meeresmuseum in Stralsund mit, dass 50 Prozent der Baukosten für den Neubau eines Ozeaneums am Stralsunder Hafen über den Bundeshaushalt abgesichert werden. In einem Gespräch mit dem Direktor des Museums, Harald Benke, und dem Oberbürgermeister der Stadt Stralsund, Harald Lastovka, hatte sie bereits am Vorabend berichtet, dass aus ihrem Etat für das Projekt zwischen 2005 und 2007 insgesamt 12,5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt werden.

Automobilindustrie

Deutsche PKW-Hersteller sparen weiter an Rußfiltern für Diesel

Die bundesdeutschen Automobilhersteller sollen dem Beispiel der französischen Automobilindustrie folgen und noch in diesem Jahr ihre Diesel-Pkw generell mit Rußfilter anbieten, fordert einen Allianz von Umwelt- und Verbraucherverbänden. Während Peugeot, Citroen und nun auch Renault ihre Diesel-Pkw bis in die Golf-Klasse mit Partikelfiltern ausstatten und seit dem Jahr 2000 bereits 400.000 Fahrzeuge mit Rußfilter auf Europas Straßen fahren, verweigere sich die bundesdeutsche Automobilindustrie weiterhin der generellen Einführung des Partikelfilters.

Februar 2003

Lieferbare und geplante PKW mit Dieselruß-Filter

Wir dokumentieren nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe die derzeit oder demnächst lieferbaren Diesel-PKW, die bereits über Rußfilter verfügen und damit der Luft und den Menschen krebserregende Partikel ersparen.

Strahlenbelastung aus AKW

Reaktion auf Vervierfachung der Strahlenbelastung durch das AKW Gundremmingen

Am 10. Januar 2003 hat die „Energiewende Schwaben“ öffentlich gemacht, daß laut Bericht der Bundesregierung (Bundestags-Drucksache 14/9995) die Strahlenbelastung für die Nachbarn des Kernkraftwerks Gundremmingen im Jahr 2001 zwar noch deutlich unter den amtlichen Grenzwerten aber etwa viermal so hoch war wie im Jahr 2000. Damit belastet das AKW Gundremmingen mit seiner radioaktiven Abluft deutschlandweit mit Abstand am stärksten die benachbarte Bevölkerung. Die Organisation forderte, daß die Ursachen dieses besorgniserregenden Wachstums der radioaktiven Belastung untersucht, abgestellt und veröffentlicht werden sollen.

Naturschutz

Gebietsliste der Umweltverbände wurde zum EU-Maßstab für Deutschland

Naturschutzbund (NABU) und BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) haben in den letzten Jahren über 6.000 Vorschläge für eine Liste von Schutzgebieten nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie erarbeitet, da die deutschen Bundesländer "ihre Hausaufgaben nur unzureichend erledigt haben". Wie schon für die "alpine" und "atlantische" Region haben Experten von BUND und NABU diese Listen nun auch auf dem Bewertungstreffen der EU-Kommission für die "kontinentale" Region in Potsdam eingebracht und die umfangreiche Nachmeldung bedrohter Lebensräume und Arten für das Europäische Schutzgebiets-Netzwerk "Natura 2000" gefordert.

"Schulträger 21"

Umweltschützende Schulen ausgezeichnet

Die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU) hat gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (UBA) engagierte Kommunen und Landkreise ausgezeichnet, die sich als Träger der Schulen für den Umweltschutz einsetzen. Die DGU wolle mit dem Projekt den Dialog zwischen Schulträger und Schule im Sinne der Agenda 21 fördern, so die Initiatoren des Projekts. "Durch die unterschiedlichen Zuständigkeiten im schulischen Bereich bleibt immer wieder wertvolles Engagement von einzelnen Akteuren fruchtlos.“, meint der Geschäftsführer der DGU, Axel Beyer. Die Erfahrung habe gezeigt, dass gute Projekte meistens dort entstünden, wo Schulträger und Schulen kooperativ und eng miteinander arbeiteten.

Faire Ware

Neues Siegel für Fairen Handel

Fair gehandelte Produkte aus Entwicklungsländern sind künftig in ganz Europa an einem einheitlichen Logo zu erkennen. Die mit dem neuen Siegel versehenen Waren - wie Kaffee, Tee, Schokolade und Orangensaft - werden in 13 europäischen Ländern auch in Supermärkten angeboten. In Berlin gaben am Mittwoch Umweltminister Jürgen Trittin und Verbraucherministerin Renate Künast (beide Grüne) sowie Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) den Startschuss für Deutschland. Das blau-grüne Logo auf schwarzem Grund wird vom Verein "TransFair" vergeben, einem Zusammenschluss aus 38 Entwicklungsorganisationen.

Recht auf Wasser

Unesco warnt vor weltweiter Wasserkrise

Unter Federführung der UNESCO haben 23 UN- Agenturen den ersten "Welt-Wasser-Entwicklungsbericht" erstellt. Der Report biete einen weltweiten Überblick über die Wasserreserven der Erde, so die UNESCO. Neben Zahlen und Fakten zur Situation der Süßwasserressourcen behandele der Bericht elf "Aufgaben zur Sicherung von Leben und Wohlergehen" – vom Recht auf Gesundheit und dem Bedarf in Großstädten, über die Förderung einer sauberen Industrie und den Ausbau der Energieerzeugung bis hin zu Managementaufgaben der Risikominderung und einer "klugen Wasserordnungspolititk zu Gunsten nachhaltiger Entwicklung."

Sprachstörungen

Kleine Kinder sprechen zu wenig

Kleine Kinder werden nach Auffassung der Chemnitzer Germanistin Ruth Geier zu wenig zum Sprechen ermuntert. Immer mehr Schulanfänger wiesen Sprachstörungen auf, sagte die Mitarbeiterin der Professur Medienkommunikation der Technischen Universität Chemnitz. Nach Untersuchungen in Berlin könne jedes siebte Kind in dieser Altersgruppe keinen ganzen Satz sprechen. Es seien starke Begriffs- und Benennungslücken für ganz alltägliche Dinge zu verzeichnen.

Bevölkerungsprojektion

Weltbevölkerung wächst weiter

Trotz sinkender Kinderzahlen und dem verheerenden Einfluss von HIV/Aids wird die Weltbevölkerung auch in den nächsten 50 Jahren weiter wachsen. Fast neun Milliarden Menschen werden zur Mitte des Jahrhunderts auf der Erde leben. Das geht aus den neuen Bevölkerungsprojektionen der Vereinten Nationen hervor, die am Donnerstag in New York vorgestellt werden. Während sich das Wachstum global gesehen weiter verlangsame, werde die Wachstumsrate in den ärmsten Regionen der Erde im Jahr 2050 mit 1,2 Prozent jährlich fast viermal so hoch sein wie im Weltdurchschnitt.

Maut-Verordung

VCD fordert Nutzung der LKW-Maut zum Stärken der Schiene

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die Verabschiedung der Mauthöhe-Verordnung als wichtigen Schritt auf dem Weg zur Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene. Mit der Maut- Höhe werde nun konkret sichtbar, was Nutzerfinanzierung bei der Verkehrsinfrastruktur bedeute. Ab September müssten danach Lkw durchschnittlich 15 Cent je gefahrenem Kilometer zahlen und so einen Teil der von ihnen verursachten Kosten selber tragen. Damit werde mehr Kostengerechtigkeit im Verkehr erreicht. Auch eine Stärkung der Schieneninfrastruktur aus Maut-Mitteln solle möglich sein.

Grundsicherung

Jedes siebte Kind in Deutschland lebt in Armut

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) dringt auf weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland. Notwendig seien unter anderem flexiblere Beschäftigungsangebote vor allem für Alleinerziehende, ausreichende Angebote für die Kinderbetreuung sowie eine Grundsicherung durch ein einkommensabhängiges Kindergeld, sagte der AWO-Vorsitzende Manfred Ragati bei der Vorstellung einer neuen Studie über "Armut im frühen Grundschulalter". Aus dem "Kreislauf von Armut durch Einkommensbenachteiligung sowie verminderte Bildungschancen" sei nur schwer zu entkommen, betonte der AWO-Vorsitzende. "Armut wächst mit", fügte Ragati hinzu.

Für Frieden

Aktivisten legen Kommunikation um Weißen Haus lahm

Friedensaktivisten in den USA demonstrieren nicht länger auf den Straßen sondern in den Kommunikationsnetzen für eine friedliche Lösung der Irakkrise. In einen "virtuellen Marsch" auf das Kapitol legten sie am Mittwoch, mit einer Flut von Anrufen und E-Mails die Kommunikationsverbindungen zum Senat und dem Weißen Haus lahm. Nach Angaben der Organisatoren der Bewegung "Win Without War" hätten sich mehr als eine Million US-Bürger an der Aktion beteiligt.

Flussausbau

Bürgerinitiative Pro Elbe empört über angekündigte Fluss-Bauarbeiten

Mit äußerster Verwunderung und Empörung, aber auch Enttäuschung hat die Bürgerinitiative Pro Elbe die jüngsten Verlautbarungen des Bundesverkehrsministers Stolpe in einem Artikel der „Volksstimme“ Magdeburg aufgenommen. Die dort aufgeführten Begründungen, die den Bau-Stopp an unserer Elbe aufheben sollen, seien nicht nachvollziehbar und veraltet. Bekanntermaßen befinde sich auch die tschechische Elbflotte in Konkurs. Daher sei der Bedarf der tschechischen Elbschiffer am Flussausbau zweifelhaft. Im Namen der 20.000 Bürger, die sich durch ihre Unterschrift gegen den bislang praktizierten Umgang mit der Elbe wenden, fordert die Bürgerinititive eine Klarstellung der Fakten.

"Krieg ist keine Lösung"

Aufruf zu Friedensdemonstration am 1. März in Trier

Das Bündnis gegen Krieg Trier veranstaltet am Sonnabend, 1. März um 11 Uhr eine Antikriegskundgebung auf dem Hauptmarkt in Trier. Anschließend findet eine Sternfahrt zur Airbase Spangdahlem statt wo weitere Friedensgruppen aus der Region erwartet werden (gegen 13.30 Uhr). Bisher haben die Friedensgruppen Daun und Bitburg sowie die Pax christi Gruppe Wittlich Ihr Kommen angekündigt, weitere Gruppen und Friedensfreunde aus der Region beispielsweise aus dem Saarland und Luxemburg werden erwartet.

Deutsche Bahn

Fahrradverband ADFC fordert besseren Bahn-Zugang für Radreisende

Der ADFC stellt nach Fahrplanwechsel und Preisreform fest, dass die Deutsche Bahn ihre Rad fahrenden Kunden verärgert: Fahrrad-Stellplätze würden abgebaut, attraktive Fernverbindungen - besonders der ICE – würden damit Radreisenden vorenthalten. Zehntausende Bahnkunden wünschten sich Mehrzweckabteile auch im ICE. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) startete mit der neuen Ausgabe des ADFC-Mitgliedermagazins Radwelt die ICE-Kampagne "Jetzt sind wir am Zug!"

Bürgerbeteiligung

Mehr Demokratie e.V.: Zunahme der Bürger- und Volksbegehren im Jahr 2002

Die Bürgerinnen und Bürger mischen wieder häufiger in der Politik mit. Die Zahl der neu eingeleiteten kommunalen Bürgerbegehren und der landesweiten Volksbegehren hat laut „Mehr Demokratie e.V.“ 2002 zugenommen. In diesem Jahr könnte es deshalb in mehreren Bundesländern zu Volksabstimmungen kommen, stellt die Bürgeraktion in ihrem am Mittwoch in Berlin veröffentlichten "Volksbegehrens-Bericht 2002" fest. Der Trend zu mehr Mitsprache läßt sich auf Landesebene an der Zunahme der neu eingeleiteten Initiativen von acht in 2001 auf 14 in 2002 ablesen.