Kriminalitätsbekämpfung

Deutsche und Franzosen fahnden jetzt gemeinsam

Deutschland und Frankreich wollen ihre Sicherheitszusammenarbeit ausbauen. Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) sagte, "nur im Schulterschluss" ließen sich die internationale Kriminalität und der internationale Terrorismus bekämpfen. Der französische Innenminister Nicolas Sarkozy sagte, für die deutsche und die französische Polizei dürfe es angesichts der internationalen Verflechtungen von Kriminellen keine Grenze geben.

Schily und Sarkozy weihten in Kehl das neue Gebäude des Zentrums der deutsch-französischen Polizei- und Zollzusammenarbeit ein. Im Anschluss wollten sich beide zu bilateralen Gesprächen zurückziehen. Dabei sollte es insbesondere um die Bekämpfung des Terrorismus gehen. Ergebnisse des Gesprächs sollen später bekannt gegeben werden.

Das deutsch-französische Polizeizentrum wurde 1999 auf Grundlage eines Übereinkommens beider Länder in Offenburg gegründet. Der Umzug in das neue Gebäude in Kehl erfolgte aus Platzgründen. Ziel des Zentrums ist, die deutsch-französische Zusammenarbeit zu fördern. Schwerpunkte sind die Unterstützung bei polizeilichen Ermittlungen und Rechtshilfeersuchen, der Informationsaustausch und die gemeinsame Koordination von Einsätzen.

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