Öko-Landbau
Ökologisch bewirtschaftete Fläche wird größer
Der Betriebszuwachs von 8,5% besage, dass Naturland in Deutschland jetzt 1.772 Öko-Betriebe betreut. Der Flächenzuwachs von 6,5% bedeute 131.159 Hektar ökologisch bewirtschaftete Fläche inklusive Wald.
Bei den Betrieben und Kooperativen im Ausland verzeichnete Naturland ein Flächenwachstum von 32,3 % auf über 104.000 Hektar. Insgesamt 176 Betriebe und Kooperativen mit insgesamt über 33.000 Bauern arbeiteten jetzt in Südamerika, Afrika, Asien und Europa nach den Naturland Richtlinien. Das ergebe einen Mitgliederzuwachs von 24,9%, so der Verband. Neu hinzugekommene Länder seien Indonesien und Vietnam (beide Aquakultur), Uganda (Südfrüchte) und Kroatien mit einem Projekt im Rahmen des Entwicklungsprogramms UNDP (United Nations Development Programme).
Besonders stark hätten die Mitgliederzahlen in Ecuador (Aquakultur-Betriebe), Mexiko und Peru (jeweils Kaffee-Bauern) zugenommen. Allein in Mexiko seien über 40.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche Naturland zertifiziert. Peru liegt mit fast 30.000 Hektar an zweiter Stelle. In beiden Ländern erhofften sich Kaffeebauern Zukunftssicherung durch den Ökologischen Landbau. Zwar sei der Kaffeepreis auf dem Weltmarkt so niedrig wie nie und auch der Öko-Kaffee-Preis leide unter dieser Situation. Andererseits begriffen die Kleinbauern die Umstellung unter der Betreuung eines weltweit agierenden, kompetenten Öko-Verbands als ihre Chance, den Öko-Kaffee-Absatz erfolgversprechend anzukurbeln und gleichzeitig ihr Land durch schonende Bewirtschaftung für die Zukunft zu sichern und zu verbessern.
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Am 10. Feb. 2003 unter:
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