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Einkommenssteuererklärung wird bundesweit vereinheitlicht

Steuer

Bund und Länder sind sich über Vereinfachungen bei der Einkommensteuererklärung einig. Die bislang sieben verschiedenen Formularversionen der Länder zur Einkommensteuererklärung sollen künftig bundesweit von den Finanzämtern anerkannt werden, hieß es am Mittwoch aus Kreisen des Bundesfinanzministeriums in Berlin. Dies gelte so lange, bis ein bundeseinheitlicher Vordruck fertig gestellt sei.

Zugleich soll das bisherige System der Lohnsteuerkarten bis 2005 abgeschafft werden. Es soll durch ein elektronisches Verfahren zwischen Finanzämtern und Arbeitgebern ersetzt werden. Der Arbeitnehmer soll von seinem Arbeitgeber lediglich einen Ausdruck erhalten. Die Gemeinden, die bislang die Lohnsteuerkarten ausstellen, werden den Angaben zufolge künftig aus dem System herausgehalten.

Komplett abschaffen wolle die Regierung den Sonderausgabenabzug bei der Kirchensteuer, hieß es weiter. Sie soll durch einen Pauschalabzug bei der geschuldeten Einkommensteuer in Höhe von wahrscheinlich rund drei Prozent gleichwertig ersetzt werden. Bei den steuerlichen Pflichten für Unternehmen soll die Umsatzgrenze für die einfache Gewinnermittlung angehoben werden. Eine Firmenbilanz soll demnach erst ab einem Umsatz von 350 000 Euro statt bislang 260 000 Euro nötig sein.

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