Kein Schluss beim Kaufen

DIHK will bundesweite Freigabe der Ladenöffnungszeiten

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat von der Politik eine zügige und bundesweite Umsetzung der Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten gefordert. Die jüngste Bundesratsinitiative, die Verantwortung in die Hände der Länder zu übergeben, sei ein "Weckruf für die Bundesregierung", die Regelung ohne weiteres Zögern anzupacken, erklärte der DIHK am Dienstag in Berlin. Die vollständige Freigabe der Ladenöffnungszeiten an Werktagen wäre dabei der Schritt in die richtige Richtung.

Nach DIHK-Vorstellungen braucht die Freigabe der Ladenöffnungszeiten von Montag bis Samstag keine spezifischen Länderregelungen, da der Freiheitsgrad der Öffnungszeiten in diesem Falle maximal sei. Bei einer Regelungskompetenz für den Ladenschluss durch die Länder drohe nur ein Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen, der zu Wettbewerbsverzerrungen führen könne. Das Ziel, für Handel wie Kunden leicht verständliche Regelungen beim Ladenschluss zu treffen, wäre damit kaum erreichbar, erklärte der Verband.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!