Deutsche Bahn
Gewerkschaft Transnet droht mit größtem Streik
Sollte es auch in weiteren Verhandlungen keine Einigung geben, bleibe den Beschäftigten nur eine Urabstimmung für einen "Erzwingungsstreik", sagte Transnet-Chef Norbert Hansen im ARD-Morgenmagazin. Dies wäre dann wahrscheinlich der größte Streik bei der Bahn in der Nachkriegsgeschichte.
Hansen kritisierte, dass die Bahn-Arbeitgeber auf die Gewerkschaftsforderung nach fünf Prozent mehr Lohn und Gehalt bisher nicht mit einem Angebot reagiert hätten. Was die Bahn den Arbeitnehmern zumute sei "Tarifkarneval". Die Gewerkschaften ließen sich aber nicht verschaukeln. Schwerpunkt des Warnstreiks ab Samstag werde der Regionalverkehr in Nordrhein-Westfalen, sagte Hansen. Aber auch der Fernverkehr werde betroffen seien. Die Züge würden den ganzen Tag über nicht nach Fahrplan verkehren. Die Tarifverhandlungen gehen am 6. März weiter.
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