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Faser aus biologisch abbaubaren Rohstoffen entwickelt

Kleidung

Eine biologisch abbaubare Biotech-Faser haben der US-Konzern Cargill Dow und die Firma Unifi entwickelt. Es soll die erste je von Menschenhand hergestellte Faser sein, die aus 100-Prozent nachwachsenden Rohstoffen besteht, so die Unternehmen. Entwickelt worden sei die Faser "Ingeo" aus auf Getreide-basiertem Kunststoff. Sie vereine laut Herstellern die Vorteile natürlicher Fasern, verfüge aber auch über die Qualitäten herkömmlichen synthetischen Garns. Die Einsatzgebiete reichten von Kleidung über Polstermöbel bis hin zur Autoindustrie.

Ingeo verwendee den von Pflanzen wie Getreide während der Photosynthese abgegeben Kohlenstoff. Kohlenstoff wird in Pflanzen wie zum Beispiel Mais als Stärke gespeichert, die wiederum in natürliche Pflanzenzucker umgewandelt werden kann. Durch einfache Fermentierung und Trennung werden der Kohlenstoff und andere Bestandteile des natürlichen Zuckers extrahiert und für die Herstellung des Polymers, dem so genannten Polyactid (PLA) verwendet.

Laut Cargill-Sprecher Michael O'Brien sei das Produkt so wandlungsfähig, dass es für Kleidung, aber auch für das Sitzmobiliar eines Hauses eingesetzt werden könne. Den Angaben des Unternehmens zufolge kooperierten weltweit bereits 85 Unternehmen, von der Trendmarke Diesel bis hin zum Deckenproduzenten Faribault Woolen Mills mit Cargill, um aus der patentierten Faser neue Produkte zu entwickeln.

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