Dieselruß
Aktion gegen VW: "Kein Diesel ohne Filter" in Berlin
Die Rußpartikel aus Dieselabgasen sind so klein, dass sie durch die Lunge ins Blut dringen - und so nicht nur Krebs, sondern auch Asthma, Allergien und Kreislaufbeschwerden verursachen. Über 8.000 Menschen sterben nach Berechnungen des Umwelt- und Prognoseinstituts jährlich allein in Deutschland daran. Eine funktionierende Technologie zur Abhilfe ist vorhanden - der Dieselrußfilter. Während zwischenzeitlich sechs Automobilunternehmen aus Frankreich, Italien und Japan ihre Diesel- Modelle mit Partikelfilter anbieten, haben die deutschen Hersteller die Entwicklung dieser Technik offensichtlich verschlafen.
Die Dermonstranten fordern von VW-Konzernlenker Pischetsrieder, stellvertretend für die deutsche Automobilindustrie, seinen Widerstand gegen diese Umwelttechnologie aufzugeben und noch in diesem Jahr bei allen Diesel-PKW den Partikelfilter einzuführen. PKW-Käufer werden aufgefordert, keine Diesel-PKW ohne Rußfilter mehr zu kaufen. Citroen, Peugeot, Fiat und Lancia bieten bereits heute moderne Dieselfahrzeuge mit Filter an, Renault und Toyota haben Fahrzeuge für dieses Jahr angekündigt.
"Kein Diesel ohne Filter" ist ein breites Aktionsbündnis von Auto Club Europa - Bundesverband der Betriebskrankenkassen - BUND e.V. - Bundesverband der Pneumologen - CTK Abgastechnik & Engeneering - Deutsche Umwelthilfe e.V. - Deutscher Kinderschutzbund e.V. - Deutsches Krebsforschungszentrum - Deutscher Natur-schutzring e. V. - Greenpeace e.V. - Kassenärztliche Vereinigung Bayern - Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz - NABU e.V. - Ökologischer Ärztebund e.V. - Umweltbundesamt - Verkehrsclub Deutschland e.V. - Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. - Wissenschaftlicher Berater der Initiative ist die Weltgesundheitsorganisation WHO.
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