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Integration von Ausländern in Deutschland scheitert

Zuwanderung

In ihrem Sozialbericht 2002 beschreibt die Arbeiterwohlfahrt (AWO) die Lebensverhältnisse von Zuwanderern in Deutschland als "Dokument integrationspolitischen Versagens". Dem deutschen Bildungssystem gelinge es nicht, ausländische Kinder adäquat auszubilden. Unter anderem blieben ausländische Jugendliche viermal häufiger als deutsche ohne Berufsabschluss (33 Prozent). Vier Fünftel der ausländischen Familien lebten in westdeutschen Großstädten unter schlechteren Bedingungen als Deutsche, zahlten aber höhere Mieten.

Auch die Säuglingssterblichkeit liege um 29 Prozent höher als bei deutschen Babys. Häufig seien Fehldiagnosen und falsche Medikamentierung ausländischer Patienten. Konzepte zur Versorgung alter, pflegebedürftiger Ausländer stünden aus.

Der AWO-Bundesvorsitzende Manfred Ragati kritisierte die Union scharf für ihre Blockade des Zuwanderungsgesetzes und damit für das Behindern einer Integrationsregelung. CDU und CSU stellten "Forderungen aus der migrationspolitischen Steinzeit" und beschädigten mit "populistischer Angstmache" den sozialen

Frieden. Die 137 Änderungsanträge der Union zum Gesetz atmeten "den alten konservativen Geist von Abwehr, Ausgrenzung und Ausweisung".

Der AWO-Vorsitzende unterstrich, Integration dürfe "keine Einbahnstraße" sein. Es dürften nicht nur Forderungen an die Zuwanderer gestellt werden, auch die Deutschen müssten sich

"integrieren in die multikulturelle Gesellschaft".

Angesichts des begonnenen Krieges fordert Ragati schnell und unkompliziert ein Konzept zum Auffangen des erwarteten Flüchtlingsstroms.

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