Fortbewegung
Steuerbefreiung für Kerosin unter Kritik
"Es ist völlig unverständlich, warum der Ministerrat nicht auch über die längst überfällige Flugbenzinsteuer verhandelt hat", sagte Dirk Flege, der Geschäftsführer des Schienenbündnisses. Wer die Klimaschutzziele von Kyoto ernst nehme, müsse "den Klimakiller Flugzeug mit Energiesteuern belegen". "Die Billig-Airlines geben dem Klima sonst den Rest", kritisierte Flege.
Die Kerosinsteuerbefreiung, die nach dem 2. Weltkrieg in der so genannten Chicagoer Konvention vereinbart wurde, um den damals jungen Verkehrsträger Flugzeug zu fördern, ist nach Einschätzung der Allianz pro Schiene überholt. Das Flugzeug habe sich als Verkehrsmittel längst etabliert. "Die Extrabehandlung des Luftverkehrs ist anachronistisch," betonte Flege. Die Allianz pro Schiene forderte faire Wettbewerbsbedingungen für alle Verkehrsträger, damit die Umwelteffekte der einzelnen Verkehrsmittel zum Tragen kommen könnten.
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Am 21. Mär. 2003 unter:
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