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Einschränkungen der Pressefreiheit in Israel

Kriegsfolgen

In Israel hat der Ausbruch des Irakkrieges die ersten Einschränkungen in der Berichterstattung zur Folge. Die Leiterin der Zensurbüros der israelischen Streitkräfte (IDF), Rachel Dolev, hat in Briefen zwei Webseiten vor der Veröffentlichung von kritischen Informationen gewarnt. Die Betreiber der Sensations-Seiten Rotter und Fresh erhielten die Anweisung, sich jeweils 24 Stunden vor der Veröffentlichung von kritischem Material an die Zensurbehörden in Jerusalem oder Tel Aviv zu wenden. Die beiden Briefe an die beiden Websites wurde von der "Federation of American Scientists", einer Organisation von Wissenschaftlern, die sich für mehr Transparenz beim Militär einsetzt, übersetzt und veröffentlicht.

Die Einschränkungen der Berichterstattung seien in fünf Punkten zusammengefasst, berichtet die Organisation. So sei es verboten im Falle eines Raketenangriffes über die genaue Einschlagstelle sowie den Typ der Raketen zu berichten. Auch dürften die Webseiten keine Meldungen über Operationen der IDF, Kabinettsbeschlüsse oder die Zusammenarbeit mit anderen Staaten veröffentlichen.

Nach der Einschätzung von "Reporter ohne Grenzen" ist die Einstellung von Israel gegenüber der Pressefreiheit ambivalent. In der Rangliste der Pressefreiheit der Organisation erscheine Israel auf dem 92. Platz. Während die Pressefreiheit im Großen und Ganzen respektiert werde, verurteilt die Organisation das Verhalten der israelischen Streitkräfte gegenüber Presseangehörigen in den besetzten Gebieten. Viele Journalisten würden beschossen, bedroht, verletzt oder abgeschoben.

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