Protest gegen den Irak-Krieg
Bundesausschuss Friedensratschlag: Bundesregierung leistet Beihilfe zum Krieg
Die Friedensbewegung verschärft daher ihre Kritik an der Haltung der Bundesregierung. Der Kanzler und sein Außenminister drücken sich seit Kriegsbeginn um eine klare Äußerung herum, dass es sich beim Angriff auf den Irak um einen von keinem UN-Mandat getragenen Angriffskrieg und somit um einen völkerrechtswidrigen Krieg handelt. Eine solche Äußerung hätte Konsequenzen für die Politik der Bundesregierung. Artikel 25 GG bindet nämlich die Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland unmittelbar an das Völkerrecht. Die Bundesregierung wäre verfassungsrechtlich gezwungen, den britischen und US-Streitkräften die Nutzung der Militärstützpunkte und die Überflugrechte für Militärmaschinen zu entziehen.
Der Bundesausschuss Friedensratschlag, der am Wochenende in Kassel tagt, wird einen entsprechenden Appell formulieren und landesweit dafür Unterschriften sammeln. Der Appell soll heißen: "Dem Krieg den (deutschen) Boden entziehen!" Gleichzeitig wird in Kassel beraten, ob die Friedensbewegung in nächster Zeit wieder eine große bundesweite Aktion gemeinsam veranstalten soll. Als Termin würde sich dafür der 12.
April eignen, der auch von der US-Friedensbewgeung zu einem nationalen Protesttag gegen den Krieg erklärt wurde. Bis dahin finden auf lokaler und regionaler Ebene noch Hunderte von Mahnwachen, Montagsdemos, Blockaden vor US-Militäreinrichtungen, Menschenketten und andere Proteste der Friedensbewegung statt.
Die Auseinandersetzung um den Irakkrieg werde auch anderswo härter. In Italien wendeten sich Friedensbewegung und Oppositionsparteien gegen die Regierungs-Erlaubnis für die USA, Transportflugzeuge mit Fallschirmjägern in den Irak ausfliegen zu dürfen. Dies widerspreche nicht nur der Verfassung des Landes, sondern auch Entscheidungen des Parlaments, keine direkten Unterstützungsleistungen für den US-Krieg gegen Irak zu gewähren.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Wellness: Nordic Walking wird Sie begeistern
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
- Emanzipation der Frau: Kristina Schröder, Frauenqoute und Gleichberechtigung
- Fitness & Wellness durch Sport im Alter
