Bedrohte Arten
30 Jahre Artenschutzabkommen
Der Handel mit wild lebenden Tier- und Pflanzenarten bezeichnet Homes als eine der größten Gefahren für den Erhalt der Artenvielfalt.
Bis heute seien mehr als 160 Staaten dem Washingtoner Artenschutzabkommen beigetreten, das mittlerweile den internationalen Handel für etwa 5.000 Tier- und rund 25.000 Pflanzenarten regelt.
Erst bei der jüngsten CITES-Konferenz im November 2002 seien wichtige Tiere und Pflanzen über die Ziellinie des Artenschutzes gelangt. Nach den zweiwöchigen Verhandlungen beschlossen die Delegierten gegen die Stimmen Japans, die Handelsverbote für Wal-Produkte aufrechtzuerhalten. Nach intensiven Beratungen wurden außerdem erstmals Schutzmaßnahmen für Haie, Seepferdchen und den selten gewordenen Großblättrigen Mahagoni beschlossen.
Dennoch habe es nicht für alle Arten gab es positive Ergebnisse gegeben. So verhinderte die Fischereilobby die Einführung von Handelskontrollen für bedrohte Meeresfischarten wie Seehechte und Napoleonsfische.
"Wir werden nicht locker lassen und weiter uneingeschränkt die Interessen von Tigern, Nashörnern und Meeresfischen innerhalb des internationalen Artenschutzabkommens vertreten", gibt sich Homes kämpferisch.
Fortschritte beim Kampf gegen den internationalen Handel mit bedrohten Arten sehen die Artenschützer des WWF vor allem bei der Aufklärung der Öffentlichkeit. So habe das Bewusstsein für die Bedrohung einzelner Arten in den vergangenen Jahren zugenommen. "Früher hat sich niemand darum gekümmert, woher Elfenbeinschmuck oder Mahagoni-Möbel stammen. Aber heute kann sich keiner mehr mit Unwissenheit herausreden", so Volker Homes.
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Am 03. Mär. 2003 unter:
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