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Zecken übertragen Krankheiten

Vorbeugung

Mit den frühlingshaften Temperaturen sind auch die Zecken wieder da. Am Wegrand, an Grashalmen und im Unterholz warten sie auf ihre Mahlzeit, denn für ihre Entwicklung brauchen Zecken Blut. Sie befallen Mäuse, Igel, Vögel, herumstreunende Katzen und Hunde ebenso wie Menschen. Eigentlich sind Zeckenstiche nicht gefährlich, problematisch seien aber die Krankheitserreger, die die Zecken übertragen können, warnt die Verbraucher Initiative e.V.

"In Deutschland übertragen Zecken hauptsächlich zwei gefährliche Krankheitserreger: ein Bakterium, das die Lyme-Borreliose verursachen kann sowie den Virus der Frühsommer-Meningoenzephalitis FSME" so Dr. Silvia Pleschka von dem Verbraucherverband. Die Infektionsgefahr sei beträchtlich. Rund 30 Prozent der Zecken in Mitteleuropa seien mit Borrelien-Bakterien infiziert. Das FSME-Virus trügen Zecken, die nur in bestimmten Endemiegebieten, wie in feuchten Flusslandschaften und Mischwäldern lebten.

Einen wirksamen Schutz gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis biete ein Impfstoff, der vor allem Menschen empfohlen wird, die sich in den gefährdeten Gebieten bevorzugt aufhalten, beispielsweise Wald- und Forstarbeiter, sowie Camper, Wanderer. Von den Krankenkassen würden die Kosten der Impfung in der Regel getragen. Gegen die Lyme-Borreliose gebe es allerdings bislang keinen wirksamen Impfschutz in Europa. Hier sei der vorbeugende Schutz mit Bekleidung (helle Kleidung, auf der man die Zecken leicht bemerkt, lange Hosen, lange Ärmel) und zeckenabwehrenden Mitteln besonders wichtig. Auch ein rasches Handeln im Befallsfall minimiere das Infektionsrisiko, das bedeutee, nach einer Wanderung den Körper sorgfältig nach Zecken absuchen und gegebenenfalls sofort mit Hilfe einer Pinzette entfernen.

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