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Übergreifen der Geflügelpest weiter nicht auszuschließen

Höhn

Nach dem Tod eines niederländischen Tierarztes durch die dort grassierende Geflügelpest mahnt die nordrhein-westfälische Umweltministerin Bärbel Höhn (Grüne) entsprechende Vorsichtsmaßnahmen an. Offensichtlich sei der Tierarzt "mit einer Menge Viren in Berührung gekommen", sagte Höhn am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". Zwar sei bekannt gewesen, dass bestimmte Geflügelpest-Viren auch für Menschen eine Gefahr darstellen könnten, doch habe dies nicht für das in den Niederlanden vorliegende Virus gegolten.

Sollte das Virus auf Deutschland übergreifen, müssten entsprechende Vorsichtsmaßnahmen für die Menschen getroffen werden, die besonders engen Kontakt mit den betroffenen Tieren haben, unterstrich die Grünen-Politikerin. Dabei gehe es um die Tierärzte, aber auch um Landwirte und ihre Familien.

Höhn bekräftigte zugleich, dass ein Übergreifen der Geflügelpest trotz der ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen nicht mit "hundertprozentiger Sicherheit" ausgeschlossen werden könne. Etwas beruhigend sei allerdings, dass die Zahl der infizierten Betriebe nach niederländischen Angaben rückläufig sei. Dies könne möglicherweise darauf hindeuten, dass der Höhepunkt der Geflügelpest in den Niederlande überschritten sei.

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