Neue Reservate in China
Mehr Schutz für Pandas
Wichtig sei daher vor allem, dass die bereits bestehenden Gebiete durch Waldkorridore verbunden würden. Nur so könne Inzucht vermieden und ein überlebensfähiger Bestand der schwarz-weißen Bären gesichert werden.
Den grünen Korridoren komme nicht nur für die Partnerwahl eine besondere Bedeutung zu, sie seien zudem für die Nahrungssuche entscheidend: Bambus, die Hauptnahrung der vegetarischen Bären blüht in wiederkehrenden Vegetationszyklen und stirbt danach ab. Über Millionen Jahre war diese natürliche Nahrungsverknappung kein Problem. Verblühte eine Bambusart, zogen die hungrigen Tiere einfach in andere Gebiete weiter. Inzwischen wurden solche Rückzugsgebiete durch Straßenbau, Abholzung und die Ausweitung landwirtschaftlicher Ackerflächen immer kleiner. Mit der Ausweisung neuer Waldkorridore können die Pandas künftig besser auf Brautschau gehen und bei Hungersnöten zu neuen Futterquellen umziehen.
"Die chinesische Regierung ist mit dem Schutz der Bambuswälder auf dem richtigen Weg," unterstreicht Susanne Honnef, Artenschutzreferentin beim WWF. Obwohl die chinesische Regierung 1998 die Rodungen im südwestlichen Teil Chinas für zunächst zehn Jahre gestoppt habe, seien die schwarz-weißen Bären noch nicht über den Berg.
Die Lage könnte sich entspannen, wenn die Chinesen ihre Ankündigungen wahr machen und weitere Gebiete unter Schutz stellten. Dem Qinling Gebirge komme dabei eine besondere Bedeutung zu. Die Bergregion liegt sowohl geografisch als auch klimatisch im Zentrum Chinas. Die Wälder von hohem ökologischen Wert bieten nicht nur den Pandas Schutz, sondern auch einer Reihe weiterer bedrohter Arten wie dem Goldstumpfnasen-Affen, dem Takin seltenen Ibisen.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 23. Apr. 2003 unter:
welt-onlineStichworte:
« Proteste gegen Internethandel mit geschützen Arten
Bevölkerung hat kein Vertrauen in die Politik »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Wellness: Nordic Walking wird Sie begeistern
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
- Emanzipation der Frau: Kristina Schröder, Frauenqoute und Gleichberechtigung
- Fitness & Wellness durch Sport im Alter
