Arbeitsplätze
Kündigungen bei Großkonzernen
Generell seien besonders Technologiefirmen und Banken betroffen, schreibt das Handelsblatt weiter. Die hochverschuldete Deutsche Telekom wolle durch die Jobkürzungen und weitere Maßnahmen bald wieder profitabel werden. In einem Interview mit der "Financial Times Deutschland" (FTD) bekräftigte Konzernchef Kai-Uwe Ricke erneut den Plan, bis zum Ende des laufenden Jahres den Schuldenberg von 64 Milliarden Euro auf 49,5 bis 52,3 Milliarden Euro abzubauen. Dies soll teils durch Verkäufe, teils durch eine Erhöhung des Cash Flows bewerkstelligt werden. Zum Verkauf stehe etwa die Telefonbuchsparte DeTeMedien, die rund eine Milliarde Euro bringen könnte, aber Ricke schließt auch einen Verkauf von T Mobile USA (ehemals Voicestream) nicht mehr aus.
Hinter der Telekom sei die BA/CA-Mutter Hypo-Vereinsbank der zweitgrößte „Jobkiller“, so das Handelsblatt weiter. Das Finanzinstitut wolle 2.800 Stellen in Deutschland streichen, die Deutsche Bank 1.900 Jobs. Auch der Mischkonzern Linde werde 2003 mehr als 1.000 Mitarbeiter vor die Türe setzen. Andere Großkonzerne wie etwa die Lufthansa versuchten vorerst, durch alternative Maßnahmen wie etwa einem Einstellungsstopp und flexiblen Arbeitszeiten Kündigungen zu vermeiden. Auch beim Autobauer Daimler-Chrysler, beim Handelsriesen Metro und bei der deutschen Börse sind laut Handelsblatt keine Entlassungen geplant.
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Am 03. Apr. 2003 unter:
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