Internet

Firma bietet Mustershop für Online-Käufe

Mehr als die Hälfte aller elektronischen Shops im Internet haben eklatante Sicherheitsmängel und entsprechen nicht den vorgegebenen gesetzlichen Vorgaben oder den notwendigen Sicherheitsstandards. Gerade mal fünf Prozent aller gestesteten Shops arbeiteten einwandfrei, kritisiert das Softwareunternehmen Wilken. Daher bietet die Firma einen beispielhaften elektronischen Shop, der Anbietern und Nutzern angemessene Sicherheit aufzeige. Händler machten bei Online-Shops oft die gleichen Fehler, so das Unternehmen. Sie informierten ihre Kunden nicht über das Widerrufsrecht, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) seien nur lückenhaft oder gar nicht vorhanden und häufig fehle sogar eine Anbieterkennzeichnung. Was viele nicht wüssten: sie riskieren Abmahnungen.

Der nun entwickelte Mustershop sei ein Funktionsbeispiel für die Umsetzung der verschiedenen rechtlichen Vorgaben, insbesondere Gesetzen und Richtlinien. Er berücksichtige bereits die seit dem 1.1.2003 gültige neue Preisangabenverordnung.

Der Mustershop biete Verkäufern hier einen Leitfaden hinsichtlich rechtlicher und technischer Sicherheit bei der Gestaltung eines Online-Shops. Zusätzlich könne ein Händler seinen Online-Shop mit dem TÜV - Qualitätssiegel S@fer Shopping auszeichnen lassen und somit sein Engagement für mehr Sicherheit im Internet kommunizieren. Gleichzeitig könne der Kunde davon ausgehen, dass seine Bestellungen korrekt weiterbearbeitet werden.

Das mit der Openshop-Technologie entwickelte Beispiel ist eine Gemeinschaftsinitiative von Openshop – eBusiness, Wilken, der TÜV Management Service GmbH, Unternehmensgruppe TÜV Süddeutschland, sowie der auf Internet spezialisierten Anwaltskanzlei GRAEFE Rechtsanwälte.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!