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Indonesischer Angriff würde Flüchtlinge gefährden

Bürgerkrieg

Mit Besorgnis registriert das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes die Planungen der indonesischen Armee erneut in der Provinz Aceh (Nord-Sumatra) zu intervenieren. Damit würde der am 9. Dezember 2002 geschlossene Waffenstillstandsvertrag gebrochen, an den die Bevölkerung der Provinz große Hoffnungen geknüpft habe, so die Organsation. Hunderttausende lebten bereits heute in Flüchtlingslagern oder im benachbarten Malaysia. Besonders die Situation der Kinder gebe Anlass zu großer Besorgnis.

Die Menschenrechtsaktivisten appellieren deshalb an die indonesische Präsidentin Megawati, auf militärische Aktionen zu verzichten und zum Dialog mit der Rebellenbewegung GAM zurückzukehren.

Seit 26 Jahren herrscht in der rohstoffreichen Provinz Aceh ein Bürgerkrieg, dem bereits über 10.000 Menschen zum Opfer gefallen seien. Die Organisation unterstütze daher Hilfsprojekte für Kinder in den Internierungslagern, sowie Ausbildungsprogramme für die vom Krieg betroffenen Kinder. Diese litten auch darunter, dass gezielt Schulen niedergebrannt und Lehrer ermordet würden. Einheimische Menschenrechtsorganisationen schätzen, dass allein im Jahr 2002 mindestens 1.200 Menschen Opfer des Bürgerkriegs wurden, die überwiegende Mehrzahl von ihnen Zivilisten.

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