Vermehrung stoppen

Tierschützer helfen mit "aktion kitty" streunenden Katzen

Mit dem bundesweiten Projekt "aktion kitty" will das Deutsche Tierhilfswerk (DHTW) verwilderten Hauskatzen das Leben erleichtern. Start der Aktion war am Montag auf dem Berliner Alexanderplatz. Ein riesiger Luftballon mit einem treu schauenden Kätzchen macht auf die Informationsstände aufmerksam, an denen die DHTW-Mitarbeiter für Verständnis für Katzenansammlungen werben und um Hilfe der Bürger bitten. In den kommenden Monaten werde der Ballon immer wieder in einer anderen Großstadt schweben, sagte Ursula Bauer von der DHTW-Geschäftsstelle Berlin. Ziel sei es, die Situation von wildlebenden Katzen zu verbessern und letztlich auch die massenhafte Vermehrung von Streunerkatzen zu stoppen.

Dazu sollen Bauer zufolge kleine Katzenkolonien in Form von Holzhäuschen errichtet werden. Dort werden die Tiere regelmäßig sowohl mit Futter als auch medizinisch versorgt. Geschlechtsreife Tiere werden kastriert. In den eingezäunten Katzendörfern könnten die Tiere auf Dauer ein sicheres Leben führen, sagt Bauer. Derzeit lebten die Streunerkatzen mehr schlecht als recht. Trotz ihrer miserablen gesundheitlichen Verfassung vermehrten sie sich. Die Katzenbabys kämen oft schon krank zur Welt. Allein in Berlin leben Schätzungen zufolge bis zu 100.000 verwilderte Hauskatzen - Tendenz steigend.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!