Erdbeben

Technisches Hilfswerk sucht in Algerien nach Verschütteten

Die 21 Erdbebenspezialisten des Technischen Hilfswerks sind am Donnerstag in Algier gelandet. Von dort aus machten sie sich auf den Weg in das Erdbebengebiet ungefähr 60 Kilometer östlich der algerischen Hauptstadt. Mit neun Rettungshunden und speziellem Ortungsgerät leisten die Erdbebenspezialisten der THW-Einheit SEEBA (Schnell-Einsatzeinheit-Bergung-Ausland) in Algerien Soforthilfe, orten verschüttete Menschen und retten sie, wenn möglich, aus den Trümmern.

Unterstützt wird das Team, das im Auftrag von Bundesinnenminister Otto Schily unterwegs ist, dabei von einem sechsköpfigen Team des Deutschen Roten Kreuzes. Eine weitere Einheit bestehend aus THW-Spezialisten mit Bergungsausstattung sowie Einsatzkräften der luxemburgischen Zivil- und Katastrophenschutzschutzorganisation SNPC wird ebenfalls in Algerien erwartet. Weitere Bergungsteams mit Spezialgerät bereiten sich auf einen Einsatz vor. Nach derzeitigem Sachstand fielen der Katastrophe bislang mehr als 600 Menschen zum Opfer, Tausende wurden verletzt.

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