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Behörden bestreiten Existenz des Golfkriegs-Syndrom

Keine Entschädigung

Nach einer offiziellen Studie des Medical Research Council (MRC) ist das "Golfkriegs- Syndrom" nicht existent. Zu viele verschiedene Impfungen hätten zu Erkrankungen geführt, berichtet BBC-Online über die Veröffentlichung. Der Bericht des MRC verneint auch die Korrelation von Krankheitssymptomen durch Uran und Nervengiften. Einen Beweis dafür gebe es nach Ansicht der Wissenschaftler nicht. Kriegsveteranen protestieren gegen die Ergebnisse der Studie. Der Terminus "Golfkriegs-Syndrom" erscheint sogar in der Enzyklopädie des Royal College of Medicine.

Nach Angaben von BBC ist dies der zweite Rückschlag für Kriegsveteranen innerhalb einer Woche. Auch Veteranen, die in Nordirland, auf den Falkland-Inseln und in Bosnien gekämpft haben, hätten ihren Fall von Kompensation für erlittene körperliche Schäden insbesondere Kriegstraumata verloren. Anfang des Monats wurde den Kriegsveteranen-Familien mitgeteilt, dass sie über den Lotto-Fonds umgerechnet 416.000 Euro erhalten könnten. Die Veteranen sahen sich darin auch bestätigt, dass die öffentliche Verwendung des Geldes damit auch die Existenz eines solchen Syndroms anerkenne.

Der MRC kommt in seinem Bericht zum Schluss, dass ein einheitliches Krankheitsbild des "Golfkriegs-Syndroms" nicht existent sei. Nicht geleugnet würden hingegen einzelne Krankheitsbilder, die auf chemische Vergiftung oder psychischen Druck der Betroffenen hinwiesen. Zu den typischen Beschwerden, an denen die Veteranen leiden zählen etwa Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Schwäche und Müdigkeit.

Veteranen-Vertreter sehen in dem Bericht in erster Linie einen Versuch des Staates, ehemaligen Soldaten nichts zu zahlen.

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