Gedenkstätten-Chef
Kirchentag ignoriert DDR-Vergangenheit
Die Ursache für die Zurückhaltung sieht Knabe darin, dass viele Kirchenvertreter, die eine Aussöhnungspolitik mit dem SED-Regime vertraten, noch großen Einfluss in der Kirche besäßen. "Diese haben nur wenig Interesse an einer kritischen Aufarbeitung ihrer Vergangenheit", sagte der Wissenschaftler.
Der katholische Pressesprecher des Kirchentages, Theodor Bolzenius, wies Knabes Kritik zurück: "In der Vorbereitung des Kirchentages ist das Gedenken an die DDR-Vergangenheit als wichtiges Thema ausdrücklich gewollt gewesen", sagte er. Im Übrigen sei die Beauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, Mitglied im Präsidium des Kirchentages.
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Am 28. Mai. 2003 unter:
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