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Chinesisches Gesundheitssystem mit SARS überfordert

Kaum Experten

Das Gesundheitsvorsorge-System im ländlichen China ist mit einem großen SARS-Ausbruch gänzlich überfordert, dies bestätigt der chinesische Premier Wen Jiabao. Laut Wen hapert es vor allem an den Einrichtungen. Die technischen Möglichkeiten seien unzureichend und Epidemie-Überwachungssysteme schlecht. Wen bestätigt offiziell auch die Befürchtung vieler Spezialisten, wonach eine rasche SARS-Ausbreitung in das arme ländliche chinesische Hinterland noch viel schlimmer als der SARS-Ausbruch in Peking sein werde.

"Wir haben viele Ärzte und viele Krankenhäuser. Das Problem ist aber, dass wir nicht genug spezialisierte Spitäler und Krankenhäuser haben", zitiert die BBC Hu Yonghua, Leiter der School of Public Health an der Universität von Peking. Aufgrund der geringen Erfahrung des medizinischen Personals sei in den kommenden Tagen mit einem weiteren Anstieg der Todesfälle zu rechnen. Hu schätzt, dass nur eine "sehr kleine Zahl" der 32.000 registrierten Ärzte und 34.000 registrierten Krankenschwestern in Peking entsprechend geschult sind und mit der hochinfektiösen Krankheit sowie den schweren Atembeschwerden umgehen könnten.

Die WHO hat erklärt, am Donnerstag ein vierköpfiges Untersuchungsteam in die Provinz Hebei, die Peking umschließt, zu schicken. Man hoffe, mit dessen Unterstützung einen massiven Ausbruch in der dichtbevölkerten Provinz verhindern zu können. In Hebei habe sich die Zahl der SARS-Fälle in nur fünf Tagen auf 100 verdoppelt.

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