Alternative zu Windparks
Großbritannien setzt mit Gezeiten-Kraftwerk vermehrt auf erneuerbare Energien
Die Unterwasserturbine sieht ziemlich ähnlich aus, wie die Windräder moderner Windanlagen. "Von der Konzeption her, sind die beiden identisch", erklärt Wright. Während die Windräder durch die Windkraft betätigt werden, nutzen die Turbine unter Wasser die Strömung der Gezeiten aus. Wright glaubt, dass diese Gezeitenkraftwerke den Windparks sogar den Rang ablaufen könnten. "Die Gezeiten kommen regelmäßig, Tag für Tag. Das kann man vom Wind nicht behaupten." Außerdem sehen die Gezeitenkraftwerksbauer auch die optischen Vorteile: ihre Anlagen, die am Meeresgrund verankert sind, ragen nur einige Meter aus dem Wasser empor und zerstören daher nicht das Landschaftsbild. Eine Gefahr für die Meeresfauna gebe es auch nicht, da sich die Propeller nur etwa 20 Mal pro Minute drehen.
Kraftwerke, die nach ähnlichen Prinzipien arbeiten, werden schon seit einiger Zeit untersucht und genauer unter die Lupe genommen. Insbesondere die Tatsache, dass die Gezeiten nach einem fixen Ablauf täglich kommen, ist für den Erfolg eines solchen Kraftwerkes von großer Bedeutung. Das Gezeitenkraftwerk vor der Küste von Devon ist revolutionär und das erste fest verankerte Kraftwerk dieser Art. Nach seinem Vorbild soll ähnlich wie bei Windparks, ein gesamter Gezeitenpark entstehen. Finanzielle Unterstützung haben die Betreiber vom britischen Department of Trade and Industry und von der Europäischen Kommission erhalten.
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Am 16. Jun. 2003 unter:
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