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Mehr Ausgaben, weniger Einnahmen bei gesetzlichen Krankenversicherungen

630 Millionen Verlust im 1. Quartal

Die gesetzlichen Krankenkassen haben in den ersten drei Monaten dieses Jahres ein Minus von 630 Millionen Euro eingefahren. Wie das Bundesgesundheitsministerium am Dienstag in Berlin mitteilte, gingen die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,2 Prozent zurück. Zugleich stiegen die Ausgaben um 1,6 Prozent.

Besonders vom Rückgang der Einnahmen betroffen waren die AOK und die Angestellten-Krankenkassen, hieß es. Sie verzeichneten ein Minus von 0,8 beziehungsweise 0,6 Prozent. Der Ausgabenzuwachs der gesetzlichen Krankenkassen verlangsamte sich zwar, setzte sich aber insgesamt weiter fort.

Auffällig seien dabei der Anstieg bei Heilmitteln um 8,2 Prozent und bei Fahrtkosten um 8,3 Prozent, sagte der Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, Theo Schröder. Auch der Anstieg der Verwaltungskosten um 3,2 Prozent sei angesichts der gesetzlich verordneten Null-Runde nicht hinnehmbar. Schröder betonte zugleich, dass das Defizit im ersten Quartal nur begrenzt Aussagen und Schlussfolgerungen über die Entwicklung im weiteren Jahresverlauf zulasse.

Die Gesamtausgaben der Kassen betrugen 35 Milliarden Euro.

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