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Pillen-Versandhandel birgt Risiken - 4.700 Patienten falsch beliefert

Medikamente per Post

Durch den Ausfall seines Computersystems lieferte der kalifornische Versandhändler Kaiser Permanente an 4.700 Patienten falsche Arzneimittel aus. Darauf weist die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hin. Manche Patienten erhielten sogar Lieferungen mit korrekten Packungsbeschriftungen, die aber letztlich doch die falschen Medikationen enthielten.

Hans-Günter Friese, Präsident der ABDA, dazu: "Dieser Vorfall belegt erneut, dass der Versand von Arzneimitteln von Faktoren abhängig ist, die in ihrer Vielzahl nicht zu kontrollieren sind. Ohne kontrollierte Abgabe ist Arzneimittelsicherheit aber unmöglich."

Friese weist darauf hin, dass die deutschen Apotheker mit der Hausapotheke und dem Home-Service ein zukunftsfähiges Modell entwickelt haben. "Arzneimittel werden von pharmazeutischem Personal nach Hause gebracht; die Patienten werden zum Umgang mit ihren Arznei- und Hilfsmitteln geschult. Damit bleibt die hohe Arzneimittelsicherheit gewährleistet und die Krankenkassen sparen Geld." Friese erwartet, dass die Regierung ihre Pläne zur Einführung des Versandhandels angesichts dieser Vorteile aufgibt. "Ansonsten nimmt sie die Gesundheitsgefährdung ihrer Bürger mutwillig in Kauf."

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