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Mail-Aktion gegen Flussausbau für Soja

Urwald-Vernichtung

Die Zerstörung der brasilianischen Regenwälder hat 2002 wieder dramatisch zugenommen - um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Neben Holzfällern, Goldsuchern und Rinderbaronen sind es nun auch die Sojafarmer, die im Amazonas zu einer Zerstörungsorgie antreten. Brasilianische Umweltschützer befürchten jetzt einen gigantischen Flussausbau für den Sojatransport im Pantanal, dem größten Feuchtgebiet der Erde. Rettet den Regenwald will mit einer Protestmail-Aktion dagegen vorgehen.

Große Teile der Savanne und den Übergangswald im Bundesstaat Mato Grosso im südlichen Amazonas hätten Sojafarmer in ein grünes, monokulturelles Meer aus Sojapflanzen verwandelt und rückten nun Richtung Norden vor, so die Regenwaldschützer.

Brasilien ist zweitgrößter Sojaexporteur weltweit und will seine Produktion verdreifachen. Ein Großteil der Sojaernte wird nach Europa exportiert und dort vor allem in der Massentierhaltung verfüttert.

Massen-Mail-Aktionen sind allerdings umstritten. Sie gelten manchen als ungeeignetes Medium, um seriöse Anliegen zu kommunizieren. Auf die Aktion von Pro Regenwald treffen jedoch die meisten Kritikpunkte nicht zu, da jede Protest-Mail einzeln mit der Adresse des Absenders verschickt wird.

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