BAföG

11 Prozent mehr Studenten und Schüler bekommen Finanzhilfe

Die Zahl der BAföG-Empfänger ist im vergangenen Jahr um rund 72.000 oder 11 Prozent im Vergleich zu 2001 gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, erhielten insgesamt 723 000 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Davon waren 452 000 Studierende und 271 000 Schüler.

Dabei erstreckte sich die Förderung den Angaben zufolge zum Teil nicht über ein volles Jahr. Im Durchschnitt bekamen pro Monat 467 000 und damit 14 Prozent mehr als 2001 BAföG-Leistungen. Etwa 47 Prozent der Empfänger erhielten den maximalen Förderungsbetrag, der von der Ausbildungsstätte und der Unterbringung abhängt der Betroffenen abhängig ist.

Bund und Länder zahlten für die BAföG-Leistungen im vergangenen Jahr knapp 1,95 Milliarden Euro und damit 288 Millionen mehr als 2001. Ein studierender BAföG-Empfänger erhielt im Durchschnitt 371 Euro pro Monat und ein geförderter Schüler 302 Euro. Damit stieg der durchschnittliche Förderungsbetrag im Vergleich zum Vorjahr bei Studierenden um 6 Euro pro Person und Monat und bei Schülern um 14 Euro.

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