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Immer mehr Falschgeld in Deutschland

Für Laien kaum zu unterscheiden

Die Zahl gefälschter Geldscheine in Deutschland hat drastisch zugenommen. Mit über 23 000 falschen Euro-Banknoten wurden im ersten Halbjahr 2003 im Zahlungsverkehr fast 70 Prozent mehr "Blüten" sichergestellt als im gesamten vergangenen Jahr, wie die Deutsche Bundesbank am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte. 2002 hatten die Banker fast 13 700 Falschgeldscheine registriert, Im zweiten Halbjahr allein 11 000. Wie ein Bundesbank-Sprecher sagte, entfielen damit auf eine Million Banknoten etwa 15 Fälschungen. Im zweiten Halbjahr 2002 lag dieser Wert noch bei zehn Fälschungen.

Am beliebtesten bei Kriminellen sind die 50-Euro-Scheine. Drei Viertel aller festgestellten "Blüten" entfielen auf diesen Geldschein, gefolgt vom 100- und 20-Euro-Schein.

Nach Einschätzung von Polizeiexperten werden Euro-Banknoten immer besser gefälscht. Dem Bayerischen Landeskriminalamt zufolge können die Fälscherbanden mittlerweile fast alle Sicherheitsmerkmale so nachahmen, dass der uninformierte Laie kaum noch eine Chance habe, die Fälschungen leicht zu entdecken.

Auch wenn der Falschgeldanfall im Verhältnis zu den fast drei Milliarden echten Noten im Zahlungsverkehr gering ist, sollte man das Bargeld aufmerksam prüfen, rät der Bundesbank-Sprecher. Die Bevölkerung könne sich nach wie vor durch die Überprüfung mehrerer Sicherheitsmerkmale nach dem bekannten Dreiklang "Sehen-Kippen-Fühlen" vor falschen Banknoten schützen.

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