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Der Rhein ist wieder sauberer

Aktionsprogramm erfolgreich

Der Naturschutzbund NABU hat die erfolgreiche Bilanz des Aktionsprogramm Rhein der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins positiv bewertet und die Fortsetzung und Erweiterung der Maßnahmen mit dem neuen Programm Rhein 2020 ausdrücklich begrüßt. Der Erfolg sei nur möglich gewesen, weil Kommunen und Betriebe im Einzugsgebiet des Rheins in den vergangenen 25 Jahren viele Milliarden Euro in den Bau von Kläranlagen und in Zehntausende Arbeitsplätze investiert hätten. Wermutstropfen in der Bilanz der chemischen Wasserqualität seien aber die nach wie vor zu hohen Stickstoffeinträge aus der Landwirtschaft, die letztlich auch zur Überdüngung der Nordsee beitragen würden.

„Die Verbesserung der Wasserqualität des Rheins durch das Aktionsprogramm Rhein ist einer der größten Erfolge des Umweltschutzes in Europa" sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Der NABU forderte Bund und Länder nun auf, ein Ackernutzungsverbot in Auen sowie die Ausweisung von nutzungsfreien Uferrandstreifen entlang der Fließgewässer einzuführen.

„Dem Erfolg der chemischen Reinhaltung des Rheins müssen nun Anstrengungen zur biologischen Gesundung folgen", so Tschimpke. Der Rhein sei auf seiner gesamten Laufstrecke in Deutschland zur intensivsten Wasserstraße Europas ausgebaut worden. Auch wenn der Rhein wieder eine fast vollständige Fischfauna aufweise, so habe der kanalartige Ausbau des Rheins doch gravierende Folgen für die Lebensgemeinschaften der Rheinufer und Auen nach sich gezogen.

Der Bund als Eigentümer des Rheins müsse die völlig einseitige Ausrichtung des Rheins als Wasserstraße für die Binnenschifffahrt aufgeben und wieder für naturnähere Strukturen im Fluss und an seinen Ufern sorgen so die Forderung.

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