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Haftstrafen für Stralsunder Polizeibeamte wegen Tod eines Obdachlosen

Polizeiwillkür

Im Stralsunder Prozess um den Tod eines Obdachlosen sind zwei angeklagte Polizeibeamte wegen Aussetzung mit Todesfolge zu Freiheitsstrafen von drei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Damit blieb das Landgericht deutlich über den Anträgen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung.

Die 26 und 46 Jahre alten Beamten hatten im Dezember 2002 nach einem Zwischenfall in einem Stralsunder Einkaufsmarkt einen betrunkenen Obdachlosen am Stadtrand bei Freienlande ausgesetzt haben. Nach Angaben eines Sachverständigen war der 35-Jährige etwa sechs Stunden später in unmittelbarer Nähe des Verbringungsortes an Unterkühlung in Verbindung mit Alkoholvergiftung gestorben.

Die Staatsanwaltschaft hatte für die beiden Angeklagte Bewährungsstrafen wegen Freiheitsberaubung und fahrlässiger Tötung beantragt. Die Verteidiger plädierten hingegen auf Freispruch und für Geldstrafen.

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