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Razzia bei Münchner JU-Chef

Affäre um gefälschte Aufnahmeanträge

In der Affäre der Münchner CSU um gefälschte Aufnahmeanträge steht auch Münchens JU-Chef Rasso Graber im Visier der Ermittler. Wie Oberstaatsanwalt August Stern am Donnerstag bestätigte, wurde am Mittwoch Grabers Wohnung durchsucht. Unterlagen seien sichergestellt worden. Der Chef der Jungen Union in München stehe im Verdacht der Urkundenfälschung. Insgesamt seien vier Objekte untersucht worden, darunter auch die Wohnungen von zwei weiteren Beschuldigten, gegen die ebenfalls wegen des Verdachts der Urkundenfälschung ermittelt werde.

Grabers Anwalt Wolfgang Dingfelder sagte der "Süddeutschen Zeitung", die Polizisten hätten "ziemlich viel" mitgenommen.

Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Stern nahm die Staatsanwaltschaft bereits im Februar nach Medienberichten über massive Unregelmäßigkeiten bei einer Aufstellungswahl im Münchner CSU-Ortsverband Perlach die Ermittlungen auf. Bei der Wahl hatte der CSU-Landtagsabgeordnete Heinrich Traublinger eine Mehrheit für eine erneute Landtagskandidatur erzielt. Zuvor sollen den Medienberichten zufolge Aufnahmeanträge verfälscht worden sein, um Delegierte durchzusetzen, die Traublinger wieder als Ortsvorsitzenden wählen würden. In die Anträge wurden Namen von Personen eingesetzt, die von der CSU-Mitgliedschaft nichts wussten.

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