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Kinder-Pornographie im Netz nimmt zu

Kriminell

Die Zahl der Websites, die Bilder von Kinder-Pornographie zeigen, hat sich mehr als verdoppelt. Dies geht aus einer Studie der Internet Watch Foundation (IWF) hervor. Demnach sei die Zahl der Kinder-Porno-Sites im Jahr 2002 um 64 Prozent gestiegen. Mehr als die Hälfte der Websites werde in den USA betrieben, allerdings habe sich auch die Anzahl der Sites in Russland mehr als verdoppelt (von 286 auf 706). Bei der Erhebung müsse aber beachtet werden, dass die Sites in einem Land betrieben, aber von einem anderen aus gemanagt werden können.

Kriminelle würden dementsprechende Hyper-Links in Bulletin-Boards stellen ode Daten ihrer illegalen Websites über Passwörter in Chat-Rooms preisgeben. Die meisten Online-Kinder-Porno-Netzwerke erlaubten den Zurtritt zu ihren Websites nur per Einladung. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des britischen National Criminal Intelligence Service (NCIS). Andere Kriminelle versuchten sich in Chatrooms oder per ICQ/Instant-Messaging das Vertrauen von Kindern zu erschleichen, indem sie sich selbst als Kinder oder Teenager ausgäben. Oft komme es so zu einem persönlichen Treffen zwischen Opfer und Täter. Die illegalen Bilder oder Real-Time-Videos würden über Newsgroups, P2P-Netzwerke, Fileserver, Non-Payment-Websites und Community-Groups verbreitet. Gelderwerb sei dabei meist nicht von Bedeutung.

Die Täter betrieben auch hohen Aufwand, um sich gegen gerichtliche Verfolgung zu schützen. So würden auch im Internet öffentlich Methoden diskutiert, welche die kriminellen Aktivitäten vor der Polizei geheim halten sollten. Online-Netzwerke führten auch Spionageabwehr aus, indem sie Methoden der Polizei und von Internet-Watch-Groups erforschten. Ihre Informationen erhielten sie dabei von bereits arretierten Mittätern. Zum Schutz ihrer illegalen Aktivitäten gingenn Täter sogar so weit, ihre eigenen Computer mit Viren zu verseuchen oder sie einer Denial-of-Service-Attacke auszusetzen.

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