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Gift und Gentechnik in Lebensmitteln von Kaufhof, Real und Extra

Bundesweiter Protest

Greenpeace-Gruppen protestierten am Sonnabend bundesweit vor Kaufhof-, Real- und Extra-Märkten des Metro-Konzerns. Insgesamt beteiligen sich über 100 Umweltschützer an den Demonstrationen in 18 Städten, unter anderem in Berlin, München, Köln und Düsseldorf. Der Grund für den Protest: Der Mutterkonzern Metro weigert sich seit Monaten zu garantieren, dass die für Kaufhof, Real und Extra produzierten Lebensmittel keine Gentechnik enthalten. Außerdem sind bei Greenpeace-Recherchen in den vergangenen drei Monaten immer wieder hohe Pestizidkonzentrationen in Obst und Gemüse der Supermärkte aufgefallen.

"Metro soll sich, wie andere Handelsketten auch, nach den Wünschen der Verbraucher richten und keine Gentechnik verkaufen", fordert Corinna Hölzel vom EinkaufsNetz, der Greenpeace-Verbraucherorganisation. "Es ist dringend notwendig, dass die Verantwortlichen für mit Pestiziden und Gentechnik verseuchten Lebensmittel genannt werden. Alles andere wäre unverantwortlich gegenüber den Verbrauchern."

Die Situation am Lebensmittelmarkt bei Pestiziden ist seit Jahren gleichbleibend beunruhigend. Mehrere Untersuchungen und das EU Lebensmittel-Monitoring, die Überwachung durch die Behörden der Europäischen Union zeigen, dass etwa. 40 Prozent des konventionell angebauten Gemüses und der Früchte mit einem oder mehreren Pestiziden belastet sind.

Das Problem der mehrfachen Belastungen ist bekannt und wird durch Lobbygruppen wie den Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA) absichtlich heruntergespielt. Bei der bundesweiten Greenpeace-Untersuchung wurde bei rund einem Viertel der Proben der gesetzliche Grenzwert überschritten.

Das Greenpeace EinkaufsNetz setzt sich für gute Lebensmittel ein. Bereits 30.000 Mitglieder unterstützen die Aktionen gegen Pestizide und Gentechnik im Essen . Die Verbraucher haben die Macht am Markt. Handelsketten und Importeure müssen Verbraucherinteressen akzeptieren und sich für bessere Qualität, eine naturnahe Landwirtschaft und gegen Gentechnik einsetzen.

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