Umweltfonds
Langfristige Hilfe für Naturschutzgebiete nötig
Darüber hinaus müsse in den meisten afrikanischen Schutzgebieten die Verwaltung grundlegend verbessert werden, so dass Umweltschutz auch tatsächlich umgesetzt werden könne. "Schutzgebiete müssen effektiver als bislang üblich verwaltet werden. Dazu brauchen wir mehr Geld auch aus Deutschland.", so Uwe Klug, WWF-Delegierter in Durban. Die Regierungen in Afrika seien meist nicht in der Lage, ausreichende Mittel für den Schutz von Nationalparken bereitzustellen.
Afrikanische Nationalparke sollten soweit gebracht werden, dass sie einen Teil ihrer Betriebskosten zum Beispiel durch nachhaltigen Tourismus oder durch umweltgerechte Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen selbst tragen könnten. Zwar gibt es nach Ansicht des WWF Länder, wie zum Beispiel Namibia, die ihre Naturschutzgebiete durch Einnahmen aus dem Tourismus finanzieren können. Doch in den meisten afrikanischen Staaten - vor allem in den für die Artenvielfalt bedeutenden Tropenwaldländern - müssten ähnliche Maßnahmen von außen durch entsprechende Finanzspritzen angeschoben und abgesichert werden. "Öffentliche Institutionen wie das Entwicklungshilfeministerium investieren meist nur in Feuerwehrmaßnahmen, um zu retten, was noch zu retten ist. Wenn wir unsere Umwelt aber auch für künftige Generationen sichern wollen, dann müssen Schutzgebiete langfristig unterstützt werden.", so Klug.
Auch deutsche Unternehmen sollten nach Ansicht des WWF ihrer Verantwortung für den Umweltschutz stärker als bisher nachkommen.
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Am 11. Sep. 2003 unter:
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