Zu eng
China will Handy-Überproduktion eindämmen
So seien in China derzeit 37 einheimische beziehungsweise ausländische Handyhersteller zugelassen, die über eine Produktionskapazität von 200 Millionen Einheiten pro Jahr verfügten.
Alleine 25 chinesische Produzenten verfügten über eine Lizenz zur Mobiltelefonproduktion. Dabei fehle es aber vielen an der nötigen technischen Expertise zur eigenen Produktion und so würden Handys einfach von koreanischen und taiwanesischen Anbietern gekauft und mit dem eigenen Label versehen. Eine Praxis, die nicht nur zu einem massiven Überangebot am Markt geführt habe, sondern auch den weltweiten Platzhirschen ein Dorn im Auge sei. So nehme Motorola, der größte Anbieter auf dem chinesischen Markt, die Nachricht positiv auf: "Wir haben eine Menge in China in Produktion, Design, Engineering, Infrastruktur und Anlagen investiert", sagte Motorola-Sprecherin Mary Lamb.
Die chinesischen Produzenten begännen sich indessen auf die beginnenden Import- und "Relabeling"-Restriktionen vorzubereiten. So wolle TCL, einer der größten Handyhersteller des Landes, die entsprechende Praxis bis Jahresende überhaupt einstellen. Derzeit importiere TCL noch ungefähr zehn Prozent "seiner Mobiltelefone" aus ausländischen Quellen, die dann im eigenen Land einfach mit dem TCL-Logo versehen würden. Auch Legend, der größte PC-Produzent des Landes, wolle künftig mehr in die eigene Entwicklung stecken, damit die unter seinem Label verkauften Handys auch tatsächlich aus seinen Werkshallen stammten. Dennoch gehen Beobachter davon aus, dass es in Kürze zu einer massiven Konsolidierungswelle am chinesischen Handymarkt kommen werde.
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Am 11. Sep. 2003 unter:
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« Regierung verschleppt EU-Richtlinie zum Kraftstoffverbrauch
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