Verkehrt geschätzt
Leser schätzen Verlage falsch ein
Die Verlage Rowohlt und Heyne wurden - ungestützt abgefragt - von den Buchkäufern am häufigsten wahrgenommen und genannt. Bei der gestützten Abfrage rangierten dagegen die traditionsreichen Verlage Brockhaus und Langenscheidt auf den ersten beiden Plätzen, die fast jeder der befragten Buchkäufer zumindest vom Namen her kenne.
Relativ wenige Verlage verfügen in der Wahrnehmung der Buchkäufer über ein klares und unterscheidbares Profil. Einer der Gründe dafür sei, dass Buchverlage oft ausschließlich mit dem Buchhandel kommunizierten und nicht mit den Endverbrauchern. Vielen Verlagen fehle somit gegenüber den Buchkäufern ein markenähnliches Qualitäts- oder Leistungsversprechen. Die Käufer wählten daher meist nach Autoren und Titeln und eben nicht nach Verlagen.
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Am 15. Sep. 2003 unter:
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