Energiegipfel
Jugendliche fordern Klimaschutz & coole Jobs statt Kohle & No Future
"Die Folgen dieses Energiegipfels werden wir ausbaden müssen", sagt Christin-Louisa Meyer (17) aus Berlin, "deshalb sollte der Kanzler lieber mit uns sprechen anstatt mit der Kohlelobby. Wir wollen keine verkohlte Zukunft, sondern eine Energiewende, die unser Klima schützt und neue Jobs bringt." Christin-Louisa und ihre jungen Mitstreiter engagieren sich im Greenpeace-Jugendprojekt "SolarGeneration" für den konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien. Dabei berufen sie sich auf eine Studie des Umweltbundesamtes: Danach entstehen im Bereich der erneuerbaren Energien 70.000 neue Arbeitsplätze bis zum Jahre 2010, wenn die Bundesregierung den Anteil der erneuerbaren Energien bei der Strom- und Wärmeversorgung bis dahin verdoppelt.
Auf dem Energiegipfel in Berlin geht es vor allem um die Verteilung der so genannten Emissionszertifikate, staatliche Genehmigungen für die Stromkonzerne für den Ausstoß einer bestimmten Menge Kohlendioxid. Greenpeace fordert, dass diese Menge so begrenzt wird, dass Deutschland sein Klimaschutzziel einhalten kann, den Kohlendioxidausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu verringern. Sollte Wirtschaftsminister Clement sich mit seiner kohlelastigen Energiepolitik durchsetzen, wird Deutschland dieses Ziel meilenweit verfehlen.
Diesen trüben Aussichten setzen die Jugendlichen im Greenpeace-Projekt "SolarGeneration" Engagement, Spaß und witzige Aktionsideen entgegen. Sie haben in diesem Sommer auf Jugend- und Musikfestivals mit ihrem "SolarTruck" Unterstützung für ihre Vision von einer erneuerbaren Zukunft gesammelt. Nun wollen sie sich bei den Entscheidungsträgern in der Politik Gehör verschaffen, denn, wie Christin-Louisa Meyer sagt: "Die Zukunft ist solar".
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 18. Sep. 2003 unter:
energieStichworte:
« Naturschützer wollen neues Bundesjagdgesetz
Einwohner protestierten gegen Abriss ihres Dorfes - Lakoma bleibt »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Wellness: Nordic Walking wird Sie begeistern
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
- Emanzipation der Frau: Kristina Schröder, Frauenqoute und Gleichberechtigung
- Fitness & Wellness durch Sport im Alter
