Linux und Co.
Fernost entwickelt gemeinsam Microsoft-Alternativen
"Die drei Länder stimmen darin überein, dass die Markt-Beherrschung durch ein einzelnes Unternehmen nicht gut ist", sagte laut WSJ ein Sprecher des japanischen Wirtschafts- und Industrieministeriums METI. Die Zusammenarbeit unterstreicht auch den Wunsch der Länder, von proprietärer Software wegzukommen, da sich die technologische Entwicklung immer mehr auf netzwerkfähige Produkte wie Mobil-Telefone und PDAs konzentriere.
Nach Meinung von Beobachtern stellt die Open-Source-Initiative auch eine Antwort Japans auf ein ähnliches Projekt während der 80er-Jahre dar, das auf Drängen der USA abgesagt worden war. Japan wolle darüber hinaus mit freier Software a la Linux seinen Hightech-Firmen eine prominente Stellung am Weltmarkt sichern. Chinesischen Firmen könnte es die Initiative wiederum erleichtern, ihre Hardware-Produkte zu verkaufen, ohne für die dazugehörige Software zahlen zu müssen. Und südkoreanische Unternehmen wie Samsung Electronics könnten selbstständig eigene Software für Mobilanwendungen entwickeln, heißt es in dem WSJ-Bericht.
Mit Linux steht bereits ein komplettes Betriebssystem als offene und kostenlose Software zur Verfügung. Der größte Teil aller Server im Internet läuft unter Linux, und auch als Arbeitsplatz-Bettriebssystem wird es immer erfolgreicher. Aber auch für Microsofts Windows gibt es freie Programme wie OpenOffice, die mit ihren kommerziellen Konkurrenten mithalten oder sie gar überflügeln können.
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Am 02. Sep. 2003 unter:
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« Gift und Gentechnik in Lebensmitteln von Kaufhof, Real und Extra
Bundesamt für Verbraucherschutz wegen Pestiziden verklagt »

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