Emissionen steigen
Kyoto-Unterzeichner sind weit vom Klimaschutzziel entfernt
Die EU habe mit der Verabschiedung einer Richtlinie zum Emissionshandel ihre Vorreiterrolle bei der Umsetzung des Kyoto-Protokolls bestärkt und die Mitgliedstaaten verpflichtet, einen verbindlichen Allokationsplan zur Verwirklichung der im Rahmen des europäischen "burden sharings" übernommenen Reduktionsziele vorzulegen, so das DIW. Angesichts des in den meisten EU-Mitgliedstaaten nach wie vor sehr weiten Abstandes des derzeitigen Emissionsniveaus von den verabredeten Zielen bestünden allerdings Zweifel an der Zielerfüllung.
Deutschland werde sein ursprüngliches nationales Ziel, die CO2-Emissionen schon bis zum Jahr 2005 um ein Viertel gegenüber 1990 zu senken, nicht mehr erreichen können. Die Verpflichtung Deutschlands im Rahmen des europäischen "burden sharing", die gesamten Treibhausgas-Emissionen bis 2008/2012 um 21 Prozent zu vermindern, sei aber im Vergleich hierzu weitaus weniger anspruchsvoll. Hier bestünden bei einer konsequenten Fortsetzung der Klimaschutzpolitik gute Chancen zur Zielerfüllung. Zumindest langfristig werde aber - auch in Deutschland - eine stärkere Reduktion der Treibhausgas-Emissionen notwendig sein. Das erfordere eine entschiedene Ausrichtung der Energie- und Umweltpolitik auf die Verbesserung der
Energieproduktivität, einen vermehrten Einsatz emissionsärmerer Energieträger und eine weitaus stärkere Nutzung erneuerbarer Energiequellen.
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Am 24. Sep. 2003 unter:
artenschutzStichworte:
« Senkung der Entfernungspauschale schützt Mensch und Umwelt
Öko-Institut fordert Reinheitsgebot für Saatgut »

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