Musik-Industrie jammert

Download-Services überholen konventionelle Datenträger

Der Verkauf von Musik oder Filmen über CDs und DVDs wird in den nächsten Jahren zugunsten des Vertriebs der Daten über Download-Services abnehmen. Bereits in fünf Jahren werden die Umsätze von CDs um 19 Prozent abgenommen haben, die von DVDs um acht Prozent. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsunternehmen Forrester hervor. In der Gruppe der zwölf bis 22-jährigen US-Amerikaner hätten demnach 49 Prozent im vergangenen Monat Musik aus dem Internet heruntergeladen. Die Hälfte von ihnen wolle künftig weniger Geld zu sparen für CDs ausgeben.

Im vergangenen Jahr hat illegales File-Sharing der Musik-Industrie nach eigenen Angaben 700 Millionen Dollar gekostet. 2008 würden insgesamt 33 Prozent der Musik-Verkäufe von Downloads kommen, so die Studie.

Jeder fünfte junge US-Amerikaner habe zudem bereits mindestens einen Film aus dem Internet geladen. In fünf Jahren würden diverse Video-On-Demand Formen einen Umsatz von 4,2 Milliarden Dollar erreichen. Generell würden die sich immer besser etablierenden On-Demand-Services Online-Piraterie einholen.

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