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Wehrmachtsausstellung nur noch bis März 2004

Hamburg letzte Station

Die Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944" wird schon bald nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen sein. Die Schau des Hamburger Instituts für Sozialforschung werde letztmals vom 29. Januar bis zum 28. März 2004 in Hamburg gezeigt, teilte das Institut mit. Danach würden die Exponate im Deutschen Historischen Museum in Berlin eingelagert.

Die Ausstellung setzt sich mit der Beteiligung der deutschen Wehrmacht an den im Zweiten Weltkrieg in Ost- und Südosteuropa verübten Verbrechen auseinander. Neben der Deportation von Zwangsarbeitern und dem Völkermord an sowjetischen Juden thematisiert sie auch den Partisanenkrieg sowie das Erschießen von Geiseln.

Die Exposition war im März 1995 in Hamburg eröffnet worden. Derzeit ist sie in Dortmund zu sehen. Zwischenzeitlich war die Ausstellung abgesetzt worden, weil Fotos falsch zugeordnet waren. Nach einer Überarbeitung wurde die Ausstellung am 27. November 2001 in Berlin wieder eröffnet. Rund 800 000 Besucher in 33 Städten in Deutschland und Österreich hatten die Dokumentation bis zur vorübergehenden Schließung im Herbst 1999 gesehen. Bei Rechtsextremen hatte die Ausstellung immer wieder Proteste ausgelöst.

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