Mehr Aids und ungewollte Schwangerschaften
Restriktive US-Abtreibungspolitik gefährdet Frauen in Afrika
"In der Konsequenz bedeutet diese Richtlinie, dass mehr Frauen ungewollt schwanger werden, es zu mehr Abtreibungen kommt und sich mehr Menschen mit HIV/Aids infizieren", kritisiert auch die stellvertretende DSW-Geschäftsführerin Renate Bähr.
Der Bericht Access Denied: U.S. Restriction on International Family Planning hat erstmals die weitreichenden Folgen dieser Politik in Ländern wie Äthiopien, Kenia, Rumänien und Sambia untersucht. In Kenia etwa mussten dem Bericht zufolge drei Familienplanungszentren schließen, weil sie nicht mehr gefördert wurden. Allein in Mathare, einem Slumgebiet in Nairobi, leben seit der Schließung eines dieser Zentren rund 300.000 Menschen ohne Gesundheitsversorgung.
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Am 30. Sep. 2003 unter:
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