headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Riesen-Sparschwein gegen Kohlesubventionen

Geldverschwendung und Klimakollaps

Mit einem Riesen-Sparschwein hat Greenpeace am Freitag vor dem Bundesfinanzministerium in Berlin gegen die Kohlesubventionen in Deutschland protestiert. Die finanzielle Förderung verschlinge pro Minute 9000 Euro Steuergelder und sei zudem nicht im Sinne des Klimaschutzes, kritisierte die Energieexpertin der Umweltschutzorganisation, Gabriela von Goerne. Erst vor zwei Wochen hatte Greenpeace vor dem Sitz von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) für eine andere Förderpolitik demonstriert.

Auf dem Sparschwein aus Pappmaché appellierte Greenpeace an den Hausherrn: "4,7 Milliarden Euro Steuergelder pro Jahr für Braun- und Steinkohlesubventionen: Das können Sie sparen, Herr Eichel!" Die acht Aktivisten forderten den Minister auf, die Förderung ab 2005 zu stoppen und stattdessen verstärkt auf erneuerbare Energien zu setzen. Das senke die Kosten für Umweltschäden und schaffe Arbeitsplätze, betonte Goerne. Während im Kohlebergbau und in den Kraftwerken gegenwärtig noch 93 000 Menschen arbeiteten, seien es im Bereich der erneuerbaren Energien bereits 130 000 - Tendenz steigend.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!