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Bundestagsausschuss für Denkmal für homosexuelle NS-Opfer

Union dagegen

Der geplanten Bau eines Denkmals für die während des Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen hat die erste parlamentarische Hürde genommen. Der Kultur-Bundestagsausschuss billigte am Mittwoch gegen die Stimmen der Union das Vorhaben. SPD und Grüne nannten das Votum der Union "unbegreiflich", zumal die homosexuellen NS-Opfer in der Gedenkkultur der Bundesrepublik bislang wenig Beachtung gefunden hätten.

Mit einem zentralen Denkmal in Berlin sollen die verfolgten und ermordeten Opfer geehrt, die Erinnerung an das Unrecht wach gehalten und ein Zeichen gegen Intoleranz, Feindseligkeit und Ausgrenzung gegenüber Schwulen und Lesben gesetzt werden, betonten SPD und Grüne in einer gemeinsamen Erklärung. Der Gedenkort soll in der Mitte Berlins am Rand des Tiergartens entstehen.

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