Abfertigungsangebot

Verizon streicht Stellen

21.600 Mitarbeiter, etwas weniger als zehn Prozent der gesamten Belegschaft, werden den größten US-Telekomkonzern Verizon noch im Laufe dieser Woche verlassen. Die Angestellten nehmen ein spezielles Abfertigungsangebot des Konzerns in Anspruch, das noch bis Ende der Woche gilt. Unter den Mitarbeitern, die das Programm in Anspruch nehmen, befänden sich auch 5.600 gewerkschaftlich organisierte Angestellte, so Verizon-Präsident Lawrence T. Babbio. Durch den Personalabbau und die dadurch erzielten Kosteneinsparungen könne das Unternehmen die Ausgaben in den Bereichen, die von regulatorischen Bürden und anhaltender Unsicherheit geprägt seien, weiter reduzieren.

Gleichzeitig könnten die Ressourcen auf die Wachstumsbereiche konzentriert werden, betonte Babbio. Der Konzern wolle lediglich einen kleinen Teil der frei werdenden Arbeitsplätze nachbesetzen. Generell solle durch Produktivitätssteigerungen ein Großteil der Kosteneinsparungen tatsächlich realisiert werden, sagte Babbio. So hätten 2001 noch 52 Prozent des Umsatzes aus der klassischen Sprachtelefonie gestammt. In diesem Jahr komme bereits ein Großteil der Erlöse aus den Wachstumsmärkten, die Sprachtelefonie mache nur mehr 44 Prozent des Umsatzes aus.

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