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Erste gentechnikfreie Zone Deutschlands in Mecklenburg-Vorpommern

Klärung der Koexistenz gefordert

Eine fast 10.000 Hektar große gentechnikfreie Zone wollen Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern schaffen. 15 Landwirte, darunter vier Biobauern, unterschrieben gestern eine Verpflichtung, wonach sie freiwillig auf ihren zusammenhängenden Ackerbauflächen kein verändertes Saatgut einsetzen. Sie wollen mit der Unterzeichnung dieses auch als Memorandum bezeichneten Vertrages, der am 1. Dezember 2003 in Kraft tritt und zunächst für ein Jahr gilt, ein Zeichen setzen, teilte der Deutsche Bauernverband (DBV) mit.

Wir wollen ein Signal geben, um Berufskollegen zu mobilisieren und gleichzeitig den Druck auf die Bundesregierung zu verstärken, das längst überfällige gesetzliche Regelwerk bei Anwendung Grüner Gentechnik zu schaffen", erklärte der Initiator der Aktion Graf Dr. Heinrich von Bassewitz. Der DBV fordere genau das seit längerem von Bund und Ländern ein.

Wer eine funktionierende Koexistenz zwischen Betrieben, die gentechnisch verändertes Saatgut verwenden, und denen, die sie nicht einsetzen, tatsächlich will, muss zum Beispiel die Haftungsfrage sowie Abstandsregelungen bei den verschiedenen Kulturen gesetzlich festgelegen, so der DBV. Ansonsten blieben nur freiwillige Vereinbarungen als zweitbeste Lösungen zwischen den Landwirten.

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