Gesetz geändert

Verschärfte Bedingungen vor Spammer in den USA

Der US-Senat hat geringfügige Veränderungen am Anti-Spam-Gesetz befürwortet, das dazu beitragen soll, den Erhalt unerwünschter kommerzieller E-Mails zu stoppen. Nun muss der Senat im nächsten Monat noch einmal abstimmen, bevor der Gesetzesentwurf vom Weißen Haus abgesegnet werden kann. Der Senat reagierte damit auf kritische Stimmen, die dem Gesetz vorwarfen, zu inkonsequent zu sein.

"Wenn du ein Spammer bist, könntest du im Knast landen", so Senator Charles Schumer scherzhaft. Schumer musste Kritik an dem Gesetz einräumen, sagte aber, dass etwas gegen die schlimmsten Taktiken der Online-Verkäufer getan werden musste. "Wenn wir nichts getan hätten, wäre das Mailen innerhalb von ein paar Jahren ruiniert", so Schumer.

Das Anti-Spam-Gesetz enthält Gefängnis-Strafen für Spammer von bis zu fünf Jahren in Ausnahme-Fällen. Außerdem verbietet es Sendern unerwünschter kommerzieller E-Mails, ihre Identität durch Benutzung falscher Antwortadressen zu verschleiern. Zusätzlich soll den Sendern auch die Nutzung von Adressen verboten sein, die sie auf Web-Sites finden.

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