Umwelt-Medienpreis 2003
Deutsche Umwelthilfe ehrt Pioniere und Trendsetter gleichermaßen
Bundesumweltminister Jürgen Trittin: "Die Deutsche Umwelthilfe zeichnet auch in diesem Jahr Protagonisten einer Umweltberichterstattung aus, die den hohen Standard fundierter, kontinuierlicher und vorausschauender Umweltreportagen erfüllen. Mit solchen Beiträgen wird Verständnis für ökologische Zusammenhänge geweckt und die Bereitschaft, sich selbst umweltbewusster zu verhalten und sogar für die Umwelt zu engagieren. Wir brauchen deshalb nicht weniger sondern mehr fundierte Umweltberichterstattung. Die Verantwortlichen in den Medien sind gefragt, wie die Nachfrage danach beim Publikum gestärkt werden kann."
"Für die erreichten und die zukünftigen Fortschritte im Natur- und Umweltschutz brauchen wir sowohl die Pioniere der jüngeren Vergangenheit als auch Ideengeber für die heutige Medienlandschaft," erläuterte Prof. Harald Kächele in seiner Begründung für die Auswahl der Preisträger. "Dies wurde in keinem Wettbewerbsjahr so deutlich wie diesmal."
Unter den zahlreichen Vorschlägen und bei den ausgewählten Preisträgern sind einerseits Journalisten, die in ihrer Branche Klassiker produziert haben - etwa Tierfilme von Weltruf (Siegfried und Christine Bergmann) oder berühmte Reportagen mit eindrucksvollen Fotos (Dr. Horst Güntheroth).
"Auf das Wissen und die Einstellung, die diese Pioniere in der Bevölkerung erzeugten, können wir heute aufbauen", so Kächele. "Andererseits sind engagierte Fachleute nötig, die in einer veränderten Medienlandschaft völlig neue Ideen entwickeln und erproben (Eckhart Pohl und Team sowie Peter Kemnitzer). Ihre Arbeit ist ein wichtiger Garant dafür, dass die Öffentlichkeit an Themen des Natur- und Umweltschutzes interessiert bleibt." Die Deutsche Umwelthilfe gratuliert den Preisträgern und dankt ihnen herzlich für ihre ideenreiche, engagierte Arbeit.
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Am 04. Dez. 2003 unter:
artenschutzStichworte:
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EU-Kommission leitet Verfahren gegen Griechenland und Spanien wegen Giftmüll ein »
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